Zur Situation der Frauen während und nach dem 1. Weltkrieg

Gedenkprojekt 100 Jahre nach der größten Brandkatastrophe der österreichisch-ungarischen Monarchie

Gerhard Kofler - Zukunftmitverantworten.org

18_Munitionsfabrik-Wöllersdorf Flugbild 1917_4125_kleinMunitionsfabrik Wöllersdorf um 1916 (Bild: Stadtarchiv Wiener Neustadt)

Die k.u.k. Munitionsfabrik Wöllersdorf war der größte Industriebetrieb der österreichisch-ungarischen Monarchie und zählte im Krieg über 40.000 Beschäftigte, großteils Frauen. Eine Brandkatastrophe am 18. September 1918 forderte in diesem Rüstungsbetrieb 423 Menschenleben – vor allem Frauen und Mädchen. „Zur Situation der Frauen während und nach dem 1. Weltkrieg“ weiterlesen

DIALOP – Erste Früchte der Zusammenarbeit von ChristInnen und MarxistInnen

Peter Degischer – Zukunftmitverantworten.org
Der Artikel ist in der Volksstimme Nr.11/2018 erschienen.

Eine Privataudienz, zu der Papst Franziskus im September 2014 den damaligen griechischen Oppositionsführer und heutigen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras, Walter Baier und Franz Kronreif von der katholischen Fokolarbewegung eingeladen hatte, bildete den Startschuss für die Entwicklung eines Dialogs zwischen ChristInnen und MarxistInnen. „DIALOP – Erste Früchte der Zusammenarbeit von ChristInnen und MarxistInnen“ weiterlesen

Wie(de)n in einer europäischen Demokratie, oder ?

Dialog während der Wiedner Europatage 2018

Peter Degischer - Agendagruppe Begegnung im Freihausviertel - Zukunftmitverantworten.org

Organisiert von der Lokalen Agenda Wieden stellten am 28. September Monika Vana, EU-Abgeordnete der Grünen, Katharina Hammer, Referentin der Arbeiterkammer, und Walter Baier, Koordinator von „transform!europe“ (Thinktank der Europäischen Linken) ihre Sicht der Europäischen Union im Festsaal des Wiedner Amtshauses zur Diskussion. „Wie(de)n in einer europäischen Demokratie, oder ?“ weiterlesen

Zum 10. Jahrestag der Finanzkrise

Peter Fleissners ABCDarium

Nach dem marxistischen Verständnis von Wirtschaft gehören Krisen zum Kapitalismus wie das Amen zum Gebet. Dafür ist die so genannte Anarchie der kapitalistischen Produktion verantwortlich, die einem Unternehmen egoistische Entscheidungen zur Gewinnmaximierung erlaubt, ohne auf die anderen Unternehmen oder die Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. Bekannt wurde die Tulpenkrise in den Niederlanden zwischen 1634-37.   Im 19. Jahrhundert brachen die Wachstumsraten alle 7 bis 10 Jahre ein. Während diese Krisen eher lokale Auswirkungen hatten, kam es 1857 zur ersten Weltwirtschaftskrise, die ihren Ausgang von New York City nahm. Als dort eine Bank ihre Zahlungen einstellte, kam es zu einer Kettenreaktion von Zusammenbrüchen, die sich rasch über die gesamte Welt ausbreiteten. Die Finanzzentren Europas und Amerikas waren besonders stark betroffen. In den 1870er Jahren kam der nächste Krisenschub: Das Ende des Booms der Gründerzeit in Österreich und Deutschland, der zeitgleich mit einer US-amerikanischen Wirtschaftskrise erfolgte, führte zu einer langdauernden Stagnation in allen entwickelten Ländern der Erde. „Zum 10. Jahrestag der Finanzkrise“ weiterlesen

Generationen-Bubbles

Einladung

Junge-AlteDonnerstag 18.10.2018, 18:30 Uhr
WUK, Währingerstraße 59, Initiativraum, Stiege 5, 1.Stock (rechts)

   „Generationen-Bubbles: Junge Transformers – Alte 68-er“

Vortrag und Diskussion mit Dr.Beate Großegger,
wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Jugendkulturforschung, Wien

Trau keinem über 30“ hieß es in den 68-ern. Heute matchen sich Jung und Alt nicht mehr zu Wertefragen. Die Grenzen zwischen den Lebensaltern zeigen sich beim „Lifestyle“. Für die Fragen der unter 30-Jährigen „Wer bin ich? Wer will/könnte ich sein?“ bietet die 68-er-Generation keine Bezugspunkte, weder als Feind- noch als Vorbild.

Organisiert von http://community.attac.at/10095.html?&no_cache=1 und https://zukunftmitverantworten.org/

10 Jahre Finanz- und Wirtschaftskrise

von Gabriel Fauner - Zukunftmitverantworten.org

Dass die Politiker aller Parteien sich nicht den Menschen verpflichtet sehen, sondern den „Märkten“ und dem Kapital, sieht man daran, wie sie auf die Bankenkrise 2007/2008 reagiert haben. „10 Jahre Finanz- und Wirtschaftskrise“ weiterlesen

Podiumsdiskussion zum Verbot der Atomwaffen

Podiumsdiskussion zum Verbot der Atomwaffen

der österreichischen Aktionsgemeinschaft „Frieden und aktive Neutralität“ am

Dienstag 25. Sept. 2018, 18:30, im WUK
Währingerstraße 59, Initiativraum, Stiege 5 (1.Stock / rechts)

Einführungsvortrag von Manfred Sauer
(OMEGA/IPPNW- Österr.MedizinerInnen gegen Gewalt u. Atomgefahren),

7 Gründe für ein Engagement gegen Atomwaffen und der Nuklearwaffen-Verbotsvertrag“

Anschließend diskutieren:

  • Nadja Schmidt (Int.Campaign to Abolish Nuclear Weapons – ICAN)
  • Peter Weish (Forum Wissenschaft & Umwelt),
  • Gunther Hauser (Landesverteidigungsakademie),
  • Heinz Gärtner (Internat.Institute for Peace/IIP)
  • Thomas Hajnoczi (BM für Europa, Integration und Äußeres)

Moderation Stephanie Fenkart (IIP).

Atomwaffen entsorgen!122 Staaten haben den Atomwaffen-Verbotsvertrag beschlossen. Alle Atomwaffenstaaten und viele ihrer Verbündeten lehnen derzeit einen Beitritt zum Vertrag ab, sondern modernisieren ihre Atomwaffenpotentiale.

Grund genug, Bilanz zu ziehen und über weitere Schritte zu beraten.

Krise in der Laien-Pflege?

Peter Fleissners ABCDarium 

Obwohl Tobias Thomas vom Thinktank Eco Austria1 auf der letzten Bundesratsenquete zum Thema „Zukunft der Pflege“ behauptete, dass es keine Pflegekrise in Österreich gibt, musste er nach und nach doch die folgenden Tatsachen aussprechen: Wegen der niedrigen Geburtenrate werde es in Zukunft nicht mehr den nötigen Nachwuchs für die häusliche Pflege geben. Zwar sei die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Beruf „in weiten Teilen gelungen, von Pflege und Beruf aber nicht“. Außerdem wären die „geringen Kosten der 24-Stunden-Betreuungskräfte nicht in Stein gemeißelt“. Im Gegenteil: Das Lohnniveau in den Herkunftsländern ist stark angestiegen, wodurch die Betreuungskräfte rar werden. Eine professionelle Betreuung im Pflegeheim statt in den eigenen vier Wänden kostet aber viel mehr: Ein Pflegeheimplatz ist laut Thomas siebenmal teurer als Pflege daheim2.

„Krise in der Laien-Pflege?“ weiterlesen

Schwein und Zeit

Peter Fleissners ABCDarium

Das Tier und der Klassenkampf

Für heutige MarxistInnen ist es eine selbstgewählte Aufgabe, die gegenwärtigen Entwicklungen in allen Bereichen der Gesellschaft genau zu verfolgen, damit wir durch praktische Interventionen einem besseren Leben für alle näherkommen. „Schwein und Zeit“ weiterlesen

Handel und Menschenrechte – Händler oder Dealer?

Gabriel Fauner - SenAttac - Zukunftmitverantworten

Österreich hat, wie viele andere Staaten, einige internationale Abkommen und Verträge unterzeichnet, mit denen sich die Unterzeichner verpflichten, Menschenrechte, grundlegende Arbeitsrechte, Schutz von Kindern und Jugendlichen, Schutz der Umwelt und des Weltklimas zu gewährleisten und voranzubringen. „Handel und Menschenrechte – Händler oder Dealer?“ weiterlesen