Warum Bedingungsloses Grundeinkommen?

Von Walter Baier (Aug. 2020)
Quelle: transform! europe www.transform-network.net

Worin besteht das Problem? In Österreich zählt man zur Zeit beinahe eine Million Arbeitslose und Kurzarbeitende. Bereits vor Corona waren 1 Million Menschen in prekären Verhältnissen beschäftigt. Nun stehen wir am Beginn einer weltweiten Wirtschaftskrise, deren Ausmaß und Dauer von niemandem abgeschätzt werden kann. „Warum Bedingungsloses Grundeinkommen?“ weiterlesen

Wie können sozial-ökologische Steuern das Klima schützen?

am Dienstag, 22.September 2020, 18-20h
Wirtschaftsmuseum, Vogelsanggasse 36, 1050 Wien

Alle Teilnehmer müssen sich anmelden mittels 01 545 25 51 oder wirtschaftsmuseum@oegwm.ac.at; es sind maximal 60 Teilnerhmer*innen zugelassen.

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Arbeitnehmer zahlen ihre Pensionen selbst!

Eine anschauliche Darstellung 
der staatlichen Pensionszuschüsse
von Sepp Wall-Strasser, 
dem Bildungsreferenten 
der OÖ Gewerkschaft.
Veröffentlicht durch 
Peter Degischer am 8.2.2020

Das heimische Pensionsversicherungssystem zählt weltweit zu den Vorzeigemodellen und schützt Arbeitnehmer, Unternehmer und Bauern vor der Altersarmut. Rund 3,4 Millionen versicherte Arbeitnehmer leisten von ihrem Einkommen 22,8 % an Pensionsbeiträgen und finanzieren so rund 1,9 Millionen Pensionisten. Die Durchschnittspension liegt in Österreich bei den Neuzugängen bei 1.211 Euro monatlich und wird jährlich vierzehn Mal ausbezahlt. „Arbeitnehmer zahlen ihre Pensionen selbst!“ weiterlesen

Für gerechtere, zukunftssichere Pensionen!

Positionspapier, Fassung Juni 2019, Attac Österreich

Österreichs Pensionssystem wird von vielen Ländern als beispielhaft betrachtet. Verbesserungen und Korrekturen zur Anpassung an neue Gegebenheiten sind trotzdem notwendig, vor allem, um das bewährte Umlagesystem als Garant der Pensionen über Jahrzehnte zu erhalten und um Altersarmut zu verhindern. Ziel muss es sein, das Pensionssystem nicht nur langfristig stabil, sondern sozial gerecht zu gestalten, sodass für die jeweils pensionsberechtigte Bevölkerung ein menschenwürdiges soziales Leben gewährleistet ist. „Für gerechtere, zukunftssichere Pensionen!“ weiterlesen

Ich als mündiger Bürger…

Gabriel Fauner, Zukunft Mitverantworten, SenAttac - 05.06.2016 - 14.5.2019

Manifest des mündigen Bürgers

RechteRegelnImmer wieder wird in der Volkswirtschaftslehre und von den Hohenpriestern der neoliberalen Glaubenslehre gepredigt, dass der selbstbestimmte, rundum informierte Bürger ja frei und selbstbewußt entscheiden könne, ob und welches Produkt er kaufen will. Deshalb sei es ganz in Ordnung, dass alle Produkte in den Regalen der Kaufhäuser und Supermärkte stehen, von den besten Qualitätsprodukten bis zur umwelt- und gesundheitsschädlichen Ramschware. „Ich als mündiger Bürger…“ weiterlesen

Zum 10. Jahrestag der Finanzkrise

Peter Fleissners ABCDarium

Nach dem marxistischen Verständnis von Wirtschaft gehören Krisen zum Kapitalismus wie das Amen zum Gebet. Dafür ist die so genannte Anarchie der kapitalistischen Produktion verantwortlich, die einem Unternehmen egoistische Entscheidungen zur Gewinnmaximierung erlaubt, ohne auf die anderen Unternehmen oder die Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. Bekannt wurde die Tulpenkrise in den Niederlanden zwischen 1634-37.   Im 19. Jahrhundert brachen die Wachstumsraten alle 7 bis 10 Jahre ein. Während diese Krisen eher lokale Auswirkungen hatten, kam es 1857 zur ersten Weltwirtschaftskrise, die ihren Ausgang von New York City nahm. Als dort eine Bank ihre Zahlungen einstellte, kam es zu einer Kettenreaktion von Zusammenbrüchen, die sich rasch über die gesamte Welt ausbreiteten. Die Finanzzentren Europas und Amerikas waren besonders stark betroffen. In den 1870er Jahren kam der nächste Krisenschub: Das Ende des Booms der Gründerzeit in Österreich und Deutschland, der zeitgleich mit einer US-amerikanischen Wirtschaftskrise erfolgte, führte zu einer langdauernden Stagnation in allen entwickelten Ländern der Erde. „Zum 10. Jahrestag der Finanzkrise“ weiterlesen

10 Jahre Finanz- und Wirtschaftskrise

von Gabriel Fauner - Zukunftmitverantworten.org

Dass die Politiker aller Parteien sich nicht den Menschen verpflichtet sehen, sondern den „Märkten“ und dem Kapital, sieht man daran, wie sie auf die Bankenkrise 2007/2008 reagiert haben. „10 Jahre Finanz- und Wirtschaftskrise“ weiterlesen

Krise in der Laien-Pflege?

Peter Fleissners ABCDarium 

Obwohl Tobias Thomas vom Thinktank Eco Austria1 auf der letzten Bundesratsenquete zum Thema „Zukunft der Pflege“ behauptete, dass es keine Pflegekrise in Österreich gibt, musste er nach und nach doch die folgenden Tatsachen aussprechen: Wegen der niedrigen Geburtenrate werde es in Zukunft nicht mehr den nötigen Nachwuchs für die häusliche Pflege geben. Zwar sei die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Beruf „in weiten Teilen gelungen, von Pflege und Beruf aber nicht“. Außerdem wären die „geringen Kosten der 24-Stunden-Betreuungskräfte nicht in Stein gemeißelt“. Im Gegenteil: Das Lohnniveau in den Herkunftsländern ist stark angestiegen, wodurch die Betreuungskräfte rar werden. Eine professionelle Betreuung im Pflegeheim statt in den eigenen vier Wänden kostet aber viel mehr: Ein Pflegeheimplatz ist laut Thomas siebenmal teurer als Pflege daheim2.

„Krise in der Laien-Pflege?“ weiterlesen

Schwein und Zeit

Peter Fleissners ABCDarium

Das Tier und der Klassenkampf

Für heutige MarxistInnen ist es eine selbstgewählte Aufgabe, die gegenwärtigen Entwicklungen in allen Bereichen der Gesellschaft genau zu verfolgen, damit wir durch praktische Interventionen einem besseren Leben für alle näherkommen. „Schwein und Zeit“ weiterlesen

Vermögenskonzentration gefährdet den sozialen Frieden und die Demokratie

Das Vermögenswachstum der 1% Reichsten durch Steuern bremsen reicht nicht für eine enkeltaugliche Gesellschaftsentwicklung

H. Peter Degischer - Zukunftmitverantworten - 11.4.2018

Die Vermögensentwicklung in Österreich zeigt ein stetiges Wachstum aufgrund der Wert-steigerungen der Immobilien und der meisten Finanzprodukte. Da es keine Vermögens-steuer gibt, muss das Vermögen der österreichischen Haushalte mittels Umfragen geschätzt werden, was vor allem für die größten Vermögen ungenaue Daten liefert. „Vermögenskonzentration gefährdet den sozialen Frieden und die Demokratie“ weiterlesen